Wie oft der HPV-Test durchzuführen ist

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Wie oft müssen Sie einen HPV-Test machen lassen?

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Ihr erster HPV-Test
Bitten Sie Ihren Arzt darum, beim nächsten Pap-Test auch einen HPV-Test zu machen, wenn Sie 30 oder älter sind und noch kein HPV-Test durchgeführt wurde. Fragen Sie nach, wenn Sie nicht sicher sind, ob bereits ein HPV-Test gemacht wurde! Wenn Sie zwischen 20 und 30 sind, sollten Sie nur dann einen HPV-Test machen lassen, wenn Ihr Pap-Befund nicht eindeutig ist (in Deutschland auch als Pap IIW und in anderen Ländern als ASC-US-Pap bezeichnet). Der Grund ist, dass die Infektion bei jungen Frauen sehr häufig, aber fast immer nur vorübergehend und harmlos ist.

Wiederholte HPV-Tests
Wenn Sie über 30 sind, hängt die erforderliche Häufigkeit eines HPV-Tests von Ihren früheren Ergebnissen ab. Wenn z. B. sowohl Ihr Pap- als auch HPV-Test normal war, müssen Sie sich nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe nur alle zwei bis fünf Jahre erneut testen lassen. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt über "Was die Testergebnisse für Sie bedeuten" auf dieser Website.



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Wann brauchen Sie keinen HPV-Test mehr?

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Wenn Sie keinen weiteren Pap-Test mehr benötigen, können Sie auch aufhören, sich auf HPV testen zu lassen. Die meisten Fachleute sind sich einig, dass Frauen nicht weiter (mit dem HPV- und dem Pap-Test) auf Gebärmutterhalskrebs untersucht werden müssen, wenn eine vollständige Gebärmutterentfernung einschließlich der Zervix vorgenommen wurde. *

* Hinweis: Wenn jedoch eine Gebärmutterentfernung aufgrund der Diagnose Gebärmutterhalskrebs vorgenommen wurde, empfehlen die meisten Fachleute, die Pap- und HPV-Tests fortzusetzen. Der Grund dafür ist, dass HPV auch die Vagina und Vulva infizieren und dort Krebs verursachen kann. (Es gibt einige Anhaltspunkte dafür, dass Frauen, die Gebärmutterhalskrebs hatten, ein höheres Risiko für diese Krebsarten haben.) Danach suchen Ärzte, wenn sie nach einer Gebärmutterentfernung weiterhin einen Pap-Abstrich anordnen. (Es ist kein echter Pap-Test im herkömmlichen Sinn, bei dem eine Probe von Zervixzellen untersucht wird, sondern vielmehr ein Abstrich der Vaginalwand.)