Was Ihre Testergebnisse bedeuten

Was bedeutet es, wenn Sie getestet wurden und Hochrisiko-HPV haben? Was passiert als Nächstes?

Am wichtigsten ist, sich zu erinnern, dass HPV-Infektionen sehr häufig und normalerweise keinen Grund zur Sorge darstellen! Bei den meisten Frauen verschwinden diese Infektionen oder werden vom Körper unterdrückt, ohne Probleme zu verursachen, die eine Behandlung erfordern. Nur wenn eine HPV-Infektion aktiv bestehen bleibt, können sich abnormale Zellen ausbilden. 

  • Wenn der HPV-Test zeigt, dass Sie einen Hochrisiko-Typ des HPV-Virus haben, Ihr Pap-Befund aber normal (Pap I oder II) ist, dann empfehlen Fachleute, beide Tests in 12 Monaten wiederholen zu lassen. Wenn Ihre HPV-Infektion zu diesem Zeitpunkt immer noch aktiv und/oder Ihr Pap-Befund jetzt abnormal ist, wird eine weitere Untersuchung, die sogenannte Scheidenspiegelung benötigt, um zu bestimmen, ob "schlechte Zellen" vorhanden sind. Wenn abnormale Zellen frühzeitig gefunden werden, bevor sie krebsartig werden, ist eine Behandlung sehr wirksam.
  • Wenn der HPV-Test zeigt, dass Sie einen HPV Hochrisiko-Typ haben, und Ihr Pap-Befund nicht eindeutig (Pap IIW oder in den USA "ASC-US") ist, empfehlen Fachleute, beide Tests in sechs Monaten wiederholen zu lassen. Wenn Ihre HPV-Infektion zu diesem Zeitpunkt immer noch aktiv und/oder Ihr Pap-Befund jetzt abnormal ist, wird eine weitere Untersuchung, die sogenannte Scheidenspiegelung benötigt, um zu bestimmen, ob "schlechte Zellen" vorhanden sind. Wenn abnormale Zellen frühzeitig gefunden werden, bevor sie krebsartig werden, ist eine Behandlung sehr wirksam.
  • Wenn der HPV-Test zeigt, dass Sie einen HPV Hochrisiko-Typ haben, und Ihr Pap-Befund abnormal ist, hängt das weitere Vorgehen des Gynäkologen vom Grad der Zellanomalie ab. Erstmalig auftretende geringfügige Abnormitäten (Pap III/IIID) sollten mit einer Wiederholung beider Tests nach 3-6 Monaten nachverfolgt werden. Wenn Ihre Infektion zu dieser Zeit noch immer aktiv ist, wird eine Scheidenspiegelung notwendig.  
  • Bei Zellanomalien eines höheren Grads (Pap IVa und höher) sollte unabhängig vom Befund des HPV-Tests sofort eine Scheidenspiegelung durchgeführt werden.

Wenn der HPV-Test zeigt, dass Sie kein HPV haben, der Pap-Befund aber abnormal ist, ist es weniger wahrscheinlich, dass Sie eine Zervixerkrankung haben. Das Vorhandensein eines Hochrisiko-HPV-Typs ist die Voraussetzung, dass sich Krebs entwickeln kann. Um jedoch auf Nummer Sicher zu gehen, empfehlen die Richtlinien, dass Sie eine Scheidenspiegelung des Gebärmutterhalses vornehmen lassen. Und wenn Sie kein HPV haben, Ihre Pap-Befunde aber unklar oder nicht eindeutig (Pap IIW oder "ASC-US") sind, sollten HPV- und Pap-Test nach einem Jahr wiederholt werden.